Projekt Naturerlebnis


Jeder ist hier willkommen!

Daher haben wir uns auch für den Ohrenkneifer etwas einfallen lassen, dass jeder daheim ganz einfach nachbasteln kann. :)

 

Einfach einen kleinen Tontopf mit etwas Stroh füllen, das Ganze mit einer Kordel umwickeln und dann so aufhängen, dass der Ohrenschleifer bequem vom Baumstamm aus hineinkrabbeln kann.

So hat er ein gemütliches Plätzchen, um sich tagsüber zu verkriechen und abends auf Blattlausfang zu gehen.


Wenn Sie Tiere und Natur genauso sehr interessieren und Ihnen diese am Herz liegen, dann werden Sie unser Biotop-Projekt lieben!

 

Ohne Vorkenntnisse, nur mit Leidenschaft und Motivation, haben wir den Schritt zur Erschaffung eines solchen Biotops gewagt.

Dies ist uns besonders durch das Naturerlebnisbegleiter-Seminar bewusst geworden. Ob wir uns damit mal nicht übernommen haben? war eine der Fragen, die wir uns anfangs des Öfteren stellten.

Die während des Seminars erworbenen Kenntnisse halfen uns dabei, unsere groben Ideen zu verfeinern, zu verbessern und weiter auszubauen.

 

Teil unserer Planung waren die alte Drahtanlage abbauen, die Reben aus der Erde ziehen und stapeln – um Eidechsen, Blindschleichen und Weinbergschnecken einen Unterschlupf zu bieten.

Da unser Fokus hier auf dem Schutz der Natur und ihrer Bewohner liegt, ist es uns wichtig, dass wir  

umweltschonende Ressourcen einsetzen. Ein Beispiel ist hier die Grenze, bestehend aus Schlehenhecke und Hagebutte. Beides war schon von Anfang an vorhanden, wir mussten keine Abgrenzungen erstellen. Und es rundet das Gesamtbild noch sehr schön ab.

 

Auch eine Trockenmauer, Steinhügel sowie Insektenhotels waren und sind Bestandteil unserer Vision. Natürlich wurden noch weitere Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Natur- und Artenvielfalt getroffen, z.b. Blumen, Bäume und Kräuter pflanzen und einfach alles wachsen lassen. Bei der Umsetzung mussten wir verschiedene Planungsänderungen vornehmen – aber wo kommt sowas mal nicht vor!

 

Heute können wir sagen, dass wir uns ganz gut geschlagen haben. Trotz der vielen und zeitintensiven Arbeit hat unsere Begeisterung nie nachgelassen.

Man kann schon viele Fortschritte und Entwicklungen erkennen, besonders auf den Vorher-Nachher Bildern. Schauen Sie sich diese in unserer Bildergalerie an. Oder entdecken Sie unser Biotop bei einer Wanderung!

 

Vielleicht haben wir hiermit auch Sie dazu anregen können, selbst aktiv zu werden. Es muss nicht unbedingt so etwas Großes sein wie hier: Einfach mal eine kleine Fläche in Ihrem Garten nicht mähen oder ungenutzte Steine als Unterschlupfmöglichkeiten zu einem Haufen zusammenlegen.

 

Es sind die kleinen Dinge, die zählen!

 

Wenn Sie auch Interesse an solch einem Naturerlebnisbegleiter-Kurs haben, können Sie sich über diese Initiative von "Lebendige Moselweinberge" informieren und anmelden. Das Seminar lässt sich super in Ihren Alltag integrieren.

Neben der Förderung und Erhaltung der Artenvielfalt in den Weinbergen kann man über die sogenannten "Leuchtpunkte" mehr über die Weinkulturlandschaft der Mosel erfahren. Schauen Sie sich die Webseite einfach selbst einmal an und tauchen Sie in die Welt der Mosel und ihrer Weine ein.

 


Unser Projekt - eine Skizzierung

In dem unteren Bild können Sie sich einmal anschauen, was wir bis jetzt umgesetzt haben, was noch in Planung ist und was sich wo auf unserem kleinen Biotop befindet.


Was kann man mit den Früchten und Blättern der Bäume machen?

Weinbergpfirsisch:               Marmelade / Likör

Quitte:                                   Marmelade / Tee / Duft

Mispel:                                   Marmelade

schwarzer Maulbeerbaum:  Blätter für die Seidenraupenzucht / Marmelade (besser mit dem weißen Maulbeerbaum)

weißer Maulbeerbaum:        Marmelade

 

Unser Weinbergpfirsisch hat letztes Jahr schon seine ersten Früchte getragen - sehr lecker!

Diese kann man super zu Marmelade und Likör verarbeiten.