Drei Dinge sind's, die ergeben den Wein,
die Erde, die Rebe, der Sonnenschein,
doch wenn die Arbeit des Winzers nicht wär,
dann bliebe der schönste Becher leer.
(Unbekannt)



Das gewisse Extra!

Gerne bieten wir Ihnen auf Anfrage eine Wanderung durch die Weinberge in Briedel  

mit Naturerlebnisbegleiterin an.

 

Wenn  Sie möchten, verbinden Sie dies doch mit einer gemütlichen Weinprobe

und genießen Sie unsere vielfältigen Weine.


Liebe Weinfreunde,

 

wir hoffen, dass ihr alle wohlauf seid und gut durch diese schwierige Zeit kommt.

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns dazu entschlossen, unsere geplanten Weintouren Ende April/Anfang Mai vorerst auf Eis zu legen.

Aber ihr könnt trotzdem jederzeit unsere Weine genießen: Bestellt einfach per Anruf, Mail oder hier über das Kontaktformular & wir schicken euch eure gewünschte Auswahl per Post direkt nach Hause.

Dabei könnt ihr wählen zwischen Paketen mit 6, 12, 15 oder 18 Flaschen.

Die Versandkosten betragen hierbei immer 6 € - unabhängig von der Paketgröße. :)

 

Damit hoffen wir, euch die Zeit zuhause mit einem leckeren Tropfen etwas versüßen zu können.

 

Wir wünschen euch und uns die Kraft, diese nur schwer zu greifende Situation zu meistern und wünschen euch von Herzen, dass ihr gesund bleibt und wir uns bald wiedersehen!

 

Euer Karl-Otto & eure Birgit

 


Unsere aktuellen Arbeiten!

Nachdem wir mit Schneiden und Binden fertig waren - wir haben den "Hahn gefangen" - ging die Arbeit mit dem Verhängen & Sortieren der Drähte weiter. Jetzt sehen die Drahtanlagen wieder ordentlich aus.

Aktuell werden die Schenkel geputzt, d.h. die Reben weiter bis ca. Kniehöhe von Blättern und Trieben befreit.


Weinprobe historischer Rebsorten!

 

Anfang Februar haben wir an einer Blindverkostung historischer Rebsorten teilgenommen. Eine sehr gelungene Weinprobe mit unterschiedlichsten Sorten und interessanten Vorträgen!


Eine wunderschöne Wanderung mit unseren Oberpfälzer Freunden!

 

Ein Highlight der letzten Wochen: Ich - Birgit - durfte zum ersten Mal eine Gruppe herzlicher und super sympathischer Menschen als Naturerlebnisbegleiterin durch unser kleines, charmantes Örtchen und die umliegende Landschaft führen.

Ein Abstecher zu unserem Naturprojekt und eine anschließende Weinprobe waren da natürlich ein Muss!

Vielen Dank euch allen, es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht!


Rückblick 2019

Hier finden Sie ein paar Bilder der letzten Weinlese! :)

Letzte Schritte vor der Lese:

Traubenzone von Blättern befreien - bei Riesling und Weißburgunder die sonnenärmere Seite, beim Dornfelder beidseitig.


        Wissenswertes!

           Alle bei uns hausierende Tierarten stehen unter Natur- und Artenschutz und sind in ihrer Artenvielfalt gefährdet.

 

Mauereidechse: streng geschützt, auf der Roten Liste 

Ringelnatter: besonders geschützt, auf der Roten Liste 

Würfelnatter: streng geschützt, auf der Roten Liste vom Aussterben bedroht

Apollofalter: in ganz Europa stark bedroht und streng geschützt

 

 


Himmeroder Hof! Diesen Namen finden Sie auf unseren Etiketten, Flyern und auf unserer aktuellen Weinangebotsliste. Aber wieso?

 

Seit dem Jahre 1264 besaß das Zisterzienser Kloster Himmerod mit Stammsitz bei Wittlich in der Eifel Weinberge, Wiesen und Ackerflächen in Briedel an der Mosel.

Mit etwa 42000 Weinstöcken der damals 2. größte Landbesitz nach dem Trierer Kurfürst.

Die Landflächen waren an Bauern und Winzer gegen festgelegte Ertragsabgaben verpachtet.

Das Kloster besaß in Briedel einen ummauerten über 3 Tore zugänglichen Gebäudekomplex mit mehreren Wohn- und Wirtschaftsgebäuden im Volksmund „Mönchhof“ genannt.

Hier mußten die Landpächter Weintrauben, Ackerfrüchte und auch Vieh abliefern.

 

Der Himmeroder Hof in Briedel war mit seinem Grundbesitz sehr profitabel und konnte Jahr für Jahr wertvolle Handelsgüter und Gelderträge an das Kloster abführen was bis heute die erhaltenen Dokumente und Rechnungsbücher belegen.

In den Jahren der Säkularisation (1794-1813) wurde unter Napoleon durch die französischen Besatzer 1803 der Klosterbesitz aufgehoben. Gebäude, Weinberge und sonstiger Landbesitz wurde versteigert. Im Jahre 1808 erbaute der Briedeler Pastor

Joh. Peter Hulten auf einem vorhandenen Weinkeller des ehemaligen Klostergeländes ein neues Wohnhaus mit dahinter liegendem Wirtschaftsgebäude. Im Jahre 1850 erwarb dann unser Urgroßvater Karl-Philipp Binninger das Anwesen und betrieb ein Weingut mit Gasthaus und Beherbergung.

 

Das Gasthaus wurde 1927 nach dem Tode der Eheleute geschlossen, der Weinbau wird bis heute von den nachfolgenden Generationen weitergeführt.
(Quelle: Heimatjahrbuch Cochem Zell, Oktober 2017)